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Wer nicht gelegentlich auch einmal kausalwidrige Dinge zu denken vermag,
wird seine Wissenschaft nie um eine neue Idee bereichern können.

Max Planck

Das Maxe in Portugal

Anfang Mai bekamen acht Schüler:innen und zwei Lehrkräfte des Maxe im Rahmen des Erasmus+ Projekts MoMa die großartige Möglichkeit, in Penalvado Castelo (Portugal)auf Schüler:innen und Lehrkräfte fünf weiterer europäischer Länder zu treffen. Nach zwei Jahren Coronapandemie war die Vorfreude unglaublich groß und alle sehr gespannt und aufgeregt, was sie in Portugal erwarten wird.

Am Sonntagmorgen ging es los. Aufgrund einer Verspätung am Bremer Flughafen verpassten wir unseren Anschlussflug und saßen plötzlich in Frankfurt fest. Nachdem wir eine Nacht in Frankfurt verbracht hatten und auch die Stadt kennenlernen durften, ging es am nächsten Tag morgens um 5.30 Uhr direkt zum Flughafen. Die Verspätung war nach dem ersten Schockmoment gar nicht so schlimm, sondern ein Erlebnis, das wir nicht so schnell vergessen werden. Für die Nacht in Frankfurt hatten wir zwar die Möglichkeit an unsere Koffer zu kommen, da dies aber mit weiteren Komplikationen verbunden gewesen wäre, verzichteten wir darauf und besorgten uns die nötigsten Utensilien am Flughafen auf Kosten der Fluggesellschaft.

Am Montagmorgen ging es weiter. Wir flogen von Frankfurt nach Zürich, wo wir uns nach den Strapazen einen überteuerten Kaffee oder Tee und etwas zu essen gönnten, bevor es weiter nach Porto ging. Da wir es nicht erwarten konnten, endlich auf die Schüler:innen der anderen Ländern zu treffen, fuhren wir direkt vom Flughafen in die Schule nach Penalva, obwohl wir seit 48 Stunden dieselben Klamotten trugen.

Auf der zweistündigen Busfahrt bekamen wir schon einen ersten Eindruck von der wunderschönen Landschaft. Obwohl wir den ersten Tag des Projekts versäumt hatten, wurden wir sehr herzlich aufgenommen, begrüßt und unseren Gruppen zugeteilt. Das Projekttreffen stand unter dem Thema ,,Schule früher – Schule heute“, wozu wir Museumskoffern erstellten. Für jedes anwesende Land gab es einen Koffer, der von einem internationalen Schüler:innen-Team mit jeweils einem Experten aus dem jeweiligen Land gebaut wurde. Wir hatten im Vorfeld für den deutschen Koffer schon fleißig Materialien gesammelt und das Bremer Schulmuseum besucht.

Gegen 18 Uhr ging es ins Hotel, das in Mangualde auf einem Berg lag. Die Fahrt dauerte ungefähr 25 Minuten. Durch die erhöhte Lage des Hotels hatten wir eine unglaublich schöne Aussicht auf die Stadt. Etwas weiter oben auf dem Berg stand eine wunderschöne Kirche mit vielen Sitzgelegenheiten. Nach dem Abendessen im Hotel, das aus einem Drei-Gänge-Menü bestand und vorzüglich schmeckte, sind noch einige der Schüler:innen zur Kirche hochgegangen und haben so den Abend ausklingen lassen.

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück auch schon wieder in die Schule, um endlich richtig mit dem Projekt loszulegen. Nach zwei Stunden harter Arbeit und dem Mittagessen in der Kantine fuhren wir in die benachbarte Stadt Viseu, in der uns die Portugiesen in Kleingruppen die Stadt zeigten. Die Architektur und Landschaft hatten etwas Einzigartiges und auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Gegen Abend trafen sich alle in der großen Shoppingmall von Viseu, in der wir den Rest unserer Zeit verbrachten und auch unser Abendessen besorgten. Gegen 22 Uhr ging es dann zurück ins Hotel.

Der Mittwoch startete nach dem Frühstück im Hotel wieder mit der Arbeit an den Koffern. Mittlerweile hatten wir uns alle so gut angefreundet, dass eine sehr angenehme Stimmung herrschte. Es kam uns überhaupt nicht wie arbeiten vor, sondern eher wie eine gute Zeit unter Freunden.

Nach dem Mittagessen in der Schule wanderten wir durch einen wunderschönen Schlossgarten und dann weiter durch einen Park, wo wir letztendlich zu einem Fluss kamen. Dort verbrachten wir den restlichen Nachmittag. Einige Schüler:innen sprangen aufgrund der Hitze sogar ins Wasser, was sich als äußerst kalte Angelegenheit herausstellte, aber dennoch riesigen Spaß bereitete. Es wurden Snacks verteilt und traditionelle Spiele aus Portugal gespielt. Wieder im Hotel angekommen, haben wir zu Abend gegessen und den Abend wieder bei der Kirche ausklingen lassen, indem wir uns dort hingesetzt und uns unterhalten haben, während nebenbei ein bisschen Musik lief.

Am Donnerstag haben wir nicht an den Koffern gearbeitet, sondern alle gemeinsam einen Ausflug nach Porto gemacht, der zweitgrößten Stadt Portugals. Dort besuchten wir das Museum „Serralves“ für moderne Kunst, in dem wir uns kostenlos ein Poster der aktuellen Ausstellung des amerikanischen Künstlers Mark Bradford mitnehmen konnten, welches mittlerweile bei einigen von uns Stolz im Zimmer an der Wand hängt. Das Museum und der umliegende Park mit Skulpturen und Baumgipfelpfad haben uns sehr beindruckt. Danach besichtigten wir in Gruppen die Altstadt von Porto, verzehrten ein typisch portugiesisches Mittagessen und genossen die Zeit mit unseren neuen Freunden. Gegen 19:30 Uhr kamen wir wieder im Hotel an und eine Stunde später gabs auch schon ein leckeres Abendessen. Danach sind wir wieder zu unserem Lieblingsplatz hinter der Kirche gegangen, wo wir auf äußerst nette Portugiesen trafen, die dort ein traditionelles Spiel spielten. Sie nannten es „Malha“. Wir kannten es bereits, da wir es schon am Tag zuvor am Fluss kennenlernen durften.

An unserem letzten Tag, dem Freitag, haben wir die Arbeit an den Koffern beendet, erhielten eine Schulführung und durften auch zwei Stunden am Unterricht der Portugiesen teilnehmen. Dort verstanden wir zwar nicht wirklich viel, aber es war dennoch lustig und interessant, Einblick in den portugiesischen Unterricht zu erhalten. Nach dem Mittagessen wurden alle Koffer präsentiert, wodurch wir einen guten Eindruck vom Schulalltag früher und heute in Italien, Portugal, Rumänien, Polen und Lettland erhielten. Als Abschluss feierten wir alle zusammen am Abend in der Schule eine Feier, während der wir aßen, Musik hörten, tanzten und den Rest unserer Zeit zusammen in vollen Zügen genossen. Gegen Ende wurde es sentimental, da wir uns alle sehr gut verstanden hatten und wunderbare Freundschaften entstanden sind, die bis heute anhalten und über Social Media weitergeführt werden.

Die Rückreise am Samstag verlief problemlos. Wir fuhren gegen sieben Uhr morgens zum Flughafen und flogen dann von Porto nach München und nach einem vierstündigen Aufenthalt weiter nach Bremen, wo wir gegen 20 Uhr ankamen.

Wir waren am Ende der Reise alle sehr müde, aber dennoch war diese Erfahrung den wenigen Schlaf wert. Wir sind alle unglaublich dankbar dafür, die Möglichkeit gehabt zu haben, Schüler:innen verschiedener Nationen und ihre Kulturen kennenlernen zu dürfen. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei der Europäischen Union bedanken, die die Gelder für die Reise bereitgestellt hat, sowie bei allen Mitorganisatoren des Projekts. Unser besonderer Dank gilt aber unseren Lehrerinnen Frau Frese und Frau Krawelitzki, die das ganze Projekt überhaupt ermöglicht haben. Wir wissen, dass dies mit sehr viel Arbeit, Papierkram und unzähligen Mails verbunden gewesen ist. Vielen Dank auch für das Vertrauen, das sie uns gesetzt haben. Diese Reise wird für immer in unserem Gedächtnis bleiben.

 

Text: Leoni Dyk, Tom Bark

Fotos: Tom Bark, Dr. Judith Krawelitzki

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