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Wer nicht gelegentlich auch einmal kausalwidrige Dinge zu denken vermag,
wird seine Wissenschaft nie um eine neue Idee bereichern können.

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„Buongiorno Delmenhorst“

Die Vorfreude auf das erste internationale Treffen im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Erasmus+ Projektes MoMa (Mobile Museum abroad) seit nun mehr zwei Jahren war groß. Am Montagmorgen um 9:00 Uhr hieß es „Buongiorno Delmenhorst“. SchülerInnen sowie Lehrkräfte unserer Partnerschulen aus Rumänien, Portugal, Polen, Lettland und Italien hatten sich in der Aula unserer italienischen Partnerschule, dem Liceo Statale Enrico Medi in Senigallia, versammelt, um die Projektwoche einzuläuten und wir waren digital mit dabei (aufgrund der aktuellen Pandemielage konnten wir leider nicht vor Ort sein).

 

In den darauffolgenden fünf Tagen beschäftigten sich die 12 SchülerInnen des 8. bis 10. Jahrgangs vom Maxe intensiv mit dem Thema „Our Families“. Dabei wurde deutlich, wie spannend es ist, sich mit der eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen. So bot allein die Frage „How did we all get here?“ reichlich Gesprächsstoff. Wir erfuhren etwas über die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges auf Familien der Maxe SchülerInnen, erhielten Einblick in Migrationsgeschichten und setzten uns mit Unterschieden im Familienleben zwischen Ost und West zu DDR-Zeiten auseinander. Neben dem Blick in die Vergangenheit stellten wir fest, dass es ebenso interessant ist, mehr über Familientraditionen zu erfahren. Gemeinsame Spieleabende, traditionelle Familiengerichte und das Feiern von Festen. Jeder hatte hier seine ganz eigene Geschichte zu erzählen.

 

Aber wie all das in einem Koffer darbieten? Von Montag bis Mittwoch wurden Präsentationen erstellt, Videos gedreht, Interviews geführt, SchülerInnen befragt, Rezepte zusammengetragen, Tagebucheinträge verfasst – und es wurde natürlich gebastelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein Koffer mit viel Liebe zum Detail ist entstanden, den man ab der kommenden Woche in der Bibliothek des Maxe einsehen kann.

 

Neben dem Erstellen eines Koffers vor Ort war ein weiteres Ziel der Projektwoche, den Kofferbau in Italien zu unterstützen. Die SchülerInnen vom Maxe wurden internationalen Gruppen zugeteilt und sie konnten über Videokonferenzräume live bei der Erstellung der Koffer dabei sein, Ideen einbringen und zudem Kontakte knüpfen. Die an der italienischen Schule verantwortliche Lehrkraft Veronica Bridget Keohane versuchte uns darüber hinaus so gut wie möglich, an den Aktivitäten vor Ort teilhaben zu lassen. So lauschten wir beispielsweise den Klängen von „Let it be“, dargeboten von einer italienischen Band in der Schulaula, und lernten die Sehenswürdigkeiten von Senigallia über eine Fotosafari kennen.

 

Ein weiteres Highlight der Projektwoche war der Ausflug ins Auswandererhaus. Bei strahlendem Sonnenschein stiegen die SchülerInnen, begleitet von Judith Krawelitzki, am Donnerstagmorgen in den Zug in Richtung Bremerhaven. Nach einem kurzen Abstecher zum Hafen starteten die MoMa-SchülerInnen ihre Reise in die neue Welt – und zwar jede und jeder in eine ganz individuelle!  Ausgestattet mit der Boardkarte einer Person, die in den letzten 200 Jahren von Bremerhaven aus nach Amerika ausgewandert ist, brachen sie zusammen mit ihr auf, um in der Neuen Welt ihr Glück zu suchen: Einschiffen, Überfahrt und Ankunft in New York konnten in dieser interaktiven Ausstellung so realitätsnah erlebt werden, dass die Zeitreise in die Vergangenheit wie im Flug verging. Das einhellige Urteil der „Auswanderinnen und Auswanderer“: Es war unglaublich faszinierend und spannend, mehr über die Geschichte der mehr als sieben Millionen Auswanderer zu erfahren, die von Bremerhaven aus in ein neues Leben aufgebrochen sind. Mit vielen Eindrücken und neuer Inspiration für den Kofferbau ging es am Nachmittag zurück nach Delmenhorst.

 

Der Freitag stand ganz im Zeichen der Ausstellungsvorbereitung. Letzte QR-Codes wurden erstellt, Podcasts fertigstellt – überall wurde geklebt, gemalt und geschnitten. Mit vereinten Kräften gelang es, den Koffer bis 12 Uhr fertigzustellen – pünktlich zur Ausstellungseröffnung in Senigiallia, zu der es – wie so oft in der Woche – eine Liveschaltung nach Senigallia gab. Die internationalen Gruppen hatten ganze Arbeit geleistet: In der Woche sind tolle Koffer entstanden, die von großem Engagement der SchülerInnen zeugen. Jedes internationale Team hat seinen Koffer vorgestellt – natürlich auf Englisch, der Arbeitssprache während des Treffens. Auch die Delmenhorster Delegation ließ es sich nicht nehmen, ihren „Familienkoffer“ zu präsentieren und wurde für ihren Beitrag mit viel Beifall aus Italien bedacht. Auch wenn es sehr schade war, dass eine Reise nach Italien nicht möglich gewesen ist, so hatten die SchülerInnen dank des engagierten Lehrerteams um Frauke Frese, Hanna Niehoff und Judith Krawelitzki eine wunderbare Woche, die standesgemäß mit italienischen Eis in der Sonne beschlossen wurde.  Und so sagen wird „Arrivederci Senigallia“ und „See you all in Portugal“, wo im Mai das nächste Austauschtreffen stattfinden wird, an dem auch eine Delmenhorster Delegation vom Maxe teilnehmen wird.

 

Text: Dr. Judith Krawelitzki, Hanna Niehoff

Fotos: Dr. Judith Krawelitzki

 

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