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Wer nicht gelegentlich auch einmal kausalwidrige Dinge zu denken vermag,
wird seine Wissenschaft nie um eine neue Idee bereichern können.

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Meditation der Fachgruppe Religion zum 1. Advent

Adventsmeditation digital

Auch in diesem Jahr finden die Adventsmeditationen digital statt. Traditionell werden sie von Maxe-Schülerinnen und -Schülern der Religionskurse für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler gestaltet und in der Schule gehalten. Dieses Jahr laden euch drei Religionskurse und Frau Dr. Krawelitzki zu ganz unterschiedlichen digitalen Beiträgen rund um den Advent und Weihnachten ein, die an den Adventssonntagen auf der Homepage erscheinen und dort die ganze Woche nachgelesen, angeschaut oder angehört werden können. Ganz gleich ob ihr Religion als Fach gewählt habt, in der Kirche seid oder im Advent einfach mal nicht nur an Geschenke und Weihnachtskekse denken wollt, seid ihr herzlich willkommen. Den Auftakt macht Frau Dr. Krawelitzki, die die Meditation „Vom Warten und Ankommen“ für euch verfasst hat. Am zweiten Advent folgt ein Beitrag ihres Religionskurses aus Jg. 10, der euch auf ganz besondere Art und Weise auf Weihnachten einstimmen soll. Ihr könnt gespannt sein! Aber hier nun die Meditation zum 1. Advent:

Vom Warten und Ankommen

Advent bedeutet Ankommen. Doch vor dem Ankommen, steht das Warten auf die Ankunft.

Warten ist uns allen gerade sehr vertraut. Ja, unser ganzes Leben scheint fast nur noch aus „warten“ zu bestehen: Warten auf das Ende des Klassenarbeitsmarathons, die Coronazahlen und deren Auswirkungen auf den Schulunterricht, darauf, Freunde und Verwandte endlich wieder unbesorgt treffen zu können, manchmal auch das Warten auf das Ergebnis eines Coronatests oder das Ende der Quarantäne. Und nun kommt im Advent auch noch das Warten auf Weihnachten dazu! Soviel warten und sowenig ankommen!

Doch das Warten auf Weihnachten ist ein anderes Warten als das Warten auf das Ende der Coronapandemie. Christen warten darauf, Jesu Geburtstag zu feiern. Gott hat seinen Sohn auf die Welt geschickt, um uns zu zeigen: Ich sorge mich um euch und die Welt, in der ihr lebt. Daher schicke ich euch meinen Sohn. Durch ihn sollt ihr erfahren, wie wichtig ihr mir seid und dass ich immer bei euch bin – egal, wie es euch geht, und unabhängig davon, was ihr leistet.

Weihnachten ist für Christen ein Freudentag. Denn mit der Geburt Jesu kommt Gottes Liebe in die Welt – ganz umsonst, als Geschenk! Von diesem Tag gehen Licht und Freude aus, die auch auf die „Wartezeit“, auf den Advent, strahlen. Dies macht die Wartezeit zu einer Freudenzeit.

Und so wird für Christen das Warten auf die Ankunft Jesu Christi nicht zu einem Warten, das sich schier endlos in die Länge zieht wie eine langweilige Schulstunde oder wie die Sehnsucht nach dem Ende der Coronapandemie. Die Adventszeit ist für sie vielmehr ein freudiges Warten in der Gewissheit, dass unser Leben in Gott Grund und Ziel hat. Christen leben in diesem Vertrauen, dass Gott immer bei uns ist. Es strahlt auf unser ganzes Leben aus. Vielleicht fällt es so auch in schweren Zeiten leichter, gelassen zu bleiben und nicht aus dem Blick zu verlieren, was uns alles im Leben geschenkt wird.

Der Advent ist eine gute Zeit, innezuhalten und genau darüber einmal nachzudenken: Was habe ich in letzter Zeit von anderen geschenkt bekommen – vielleicht ein Lächeln, ein aufmunterndes Gespräch, ein lecker zubereitetes Essen. Und wie kann ich die Freude darüber an andere weitergeben? Ganz spontan, ganz umsonst. Dann wird aus dem Warten ein Ankommen. Ein Ankommen im Hier und Jetzt. Probiert es im Advent doch einfach einmal aus!

 

Text & Bilder: Dr. Judith Krawelitzki

 

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