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Wer nicht gelegentlich auch einmal kausalwidrige Dinge zu denken vermag,
wird seine Wissenschaft nie um eine neue Idee bereichern können.

Max Planck

Frankreichaustausch in Breisach am Rhein – „Liberté, mémoire, avenir“

Unter dem Motto „Liberté, mémoire, avenir – Freiheit, Erinnerung und Zukunft“ fand in diesem Jahr unsere zweite deutsch-französische Drittortbegegnung statt. Mit insgesamt 22 Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 8 und 9 fuhren wir vom 16.-20. März 2026 nach Breisach am Rhein, um dort 30  Jugendliche unserer langjährigen Partnerschule „Collège Henri Wallon“ aus Méricourt/Nordfrankreich zu treffen.

Bereits die Anreise mit der Deutschen Bahn verlief reibungslos, auch wenn bei vielen Teilnehmenden eine spürbare Aufregung herrschte: Schließlich stand das erste persönliche Kennenlernen mit den französischen Jugendlichen bevor. Die Begegnung begann mit einem gemeinsamen Spezialitätenabend, der einen gelungenen Rahmen für das erste Kennenlernen bot. Auch das Thema unserer Fahrt wurde schon kurz angerissen: „Was ist Freiheit für mich?“ wurde von den Jugendlichen anschaulich an einem Symbol oder einem Bild erklärt. In der gut ausgestatteten Jugendherberge konnten die Kontakte anschließend bei gemeinsamen Aktivitäten wie Tischkicker, Billard oder Basketball weiter vertieft werden.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen von Teamarbeit und gemeinsamen Erlebnissen. Unter der Leitung des Teams von „Do&be“ meisterte die Gruppe verschiedene kooperative Aufgaben. Besonders beim Bau einer großen Murmelbahn aus Holzpfählen, Seilen und Regenrinnen waren Teamgeist, Kreativität und Kommunikation gefragt – am Ende haben es alle gemeistert und das Eis war gebrochen.

Auch die inhaltliche Auseinandersetzung kam nicht zu kurz: In deutsch-französischen Gruppen stellten sich die Teilnehmenden am Abend gegenseitig bedeutende Persönlichkeiten wie Sophie Scholl, Simone de Beauvoir, Charles de Gaulle und Konrad Adenauer vor. Im Mittelpunkt stand dabei stets die Frage „Was ist Freiheit?“, die uns während des ganzen Austauschs begleitete.

Auf den folgenden Tag freuten sich besonders die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Zwar konnten wir von der Jugendherberge aus über den Rhein nach Frankreich schauen, nun ging es tatsächlich über die Grenze in die sehenswerte Stadt Straßburg. Neben der eindrucksvollen Besichtigung des Europaparlaments ermöglichte eine kurze historische Stadtführung interessante Einblicke in die deutsch-französische Geschichte des Elsass und deren Bedeutung für das heutige Europa. Auch kulturelle und kulinarische Aspekte kamen dabei nicht zu kurz: zahlreiche Éclairs, Croissants und Macarons stärkten die deutsch-französische Freundschaft – Liebe geht durch den Magen, das ist schließlich bekannt.

Am dritten Abend wurde das Thema „Freiheit“ schließlich kreativ umgesetzt: Die Jugendlichen gestalteten individuelle T-Shirts und schmückten sie mit Akrosticha, auf denen sie ihre ganz individuellen Assoziationen zum Thema Freiheit festhielten.

Ein weiterer Programmpunkt führte die Gruppe nach Freiburg, wo zunächst das Dokumentationszentrum für Nationalsozialismus besucht wurde. Was bedeutet die Erinnerung für unsere eigene Zukunft? Während einer Stadtralley lernten die Jugendlichen außerdem das Münster und die Freiburger Bächle kennen (Wer hinein fällt, muss einen Freiburger heiraten!).

Den krönenden Abschluss bildete ein gemeinsamer Abschiedsabend, bei dem die Teilnehmenden bei Musik und deutsch-französischen Spezialitäten die Erlebnisse der Woche Revue passieren ließen. Eine besondere Erinnerung an unseren Austausch stellte dabei ein für jeden zunächst geheim gestalteter Pappteller mit persönlichen, positiven Rückmeldungen der anderen dar.

Die Begegnung wurde finanziell gefördert durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW/OFAJ).

Text: Anne Grimmelmann

Fotos: Anne Grimmelmann, Henri Kröger

Schülerrückmeldungen:

„Ich durfte auf dieser Fahrt wundervolle Menschen kennenlernen, neue Erfahrungen sammeln und mein Französisch mal ein bisschen üben und verbessern. Ich hätte davor echt nicht gedacht, dass solche Verbindungen entstehen können, und ich kann jedem ans Herz legen, diese Fahrt auch mitzumachen, wenn man die Möglichkeit dazu hat!“

Aurelia Plaggenmeier, 9e

„Am meisten hat mir der Tag in Freiburg gefallen, da ich die Stadt sehr schön fand. Ich glaube, dass ich mich später am meisten an die schöne Zeit mit meinen Freunden erinnern werde. Sehr begeistert hat mich, wie freundlich und aufgeschlossen die Austauschpartner zu uns waren. Ich würde den Austausch auf jeden Fall für die kommenden Jahrgänge empfehlen, da es sehr viel Spaß macht viele neue Dinge über das Land Frankreich zu erfahren.“

(Schüler aus Jg.8)

„Ich habe die Drittortbegegnung besonders durch die Ausflüge nach Strasbourg und die gemeinsame Zeit mit den anderen als sehr bereichernd erlebt. Besonders beeindruckt hat mich, wie gut ich mich mit ein paar Franzosen verstanden habe. Wir haben viel zusammen gelacht und uns trotz kleiner Sprachbarrieren super austauschen können. An diese Begegnungen und die tolle Stimmung werde ich mich auf jeden Fall noch lange erinnern.“

Anna Lina Schönfels, 9a

„Am meisten hat mir der Abend mit den Tellern und der Ausflug nach Straßburg gefallen, weil jeder jedem noch schöne Erinnerungen ,,mitgeben“ konnte. Darüber hat sich einfach jeder gefreut und man hatte das Gefühl, sich mit jedem verstanden zu haben – ohne viel Kommunikation.“

Amelie Witalis, 9a

 

 

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