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Wer nicht gelegentlich auch einmal kausalwidrige Dinge zu denken vermag,
wird seine Wissenschaft nie um eine neue Idee bereichern können.

Max Planck

Organisation des “Lernens zu Hause” überwiegend positiv wahrgenommen

Mundschutz, Händewaschen, Abstand halten; die anhaltende Pandemie prägt unseren Alltag, nicht nur am Max-Planck-Gymnasium. Insbesondere die zweite Hälfte des vergangenen Schuljahres stand ganz im Zeichen weltweit steigender Infektionszahlen. Die Wucht, mit der uns die Krise traf, erforderte rasche Lösungen – das digitale Lernen wurde plötzlich wichtig wie nie. Mit der am 13. März 2020 in Kraft tretenden Unterrichtsuntersagung wurden Schüler*innen, Eltern, Lehrkräfte und nicht zuletzt unsere digitale Lernplattform IServ einem unerwarteten Stresstest unterzogen.

Wie wurde die Zeit erlebt? Was lief gut? Welche Herausforderungen gab es? Was muss zukünftig besser werden? Um Antworten auf ebendiese und weitere Fragen zu erhalten, führte die Arbeitsgruppe „Medienbildung“ Anfang Juni eine Umfrage auf IServ durch. 567 Schüler*innen (Beteiligung: 59 %), 307 Eltern und Erziehungsberechtigte (32 %) und 59 Lehrkräfte nahmen teil.

Insbesondere das Aufgabenmodul erfreute sich im „Lernen Zuhause“ einer regen Benutzung durch die Lerngruppen – mit Erfolg, wie die Umfrage zeigt: Insbesondere die Schülerschaft lobt das Tool als den besten Weg zur digitalen Aufgabenbereitstellung. Zur Kommunikation wurden hauptsächlich E-Mails, aber teilweise auch Videokonferenzen genutzt. Der Großteil der Schülerschaft gibt an, dass die meisten Lehrkräfte per E-Mail gut erreichbar waren – eine Meinung, die von den Eltern geteilt wird: Die Mehrheit attestiert den Lehrkräften am Maxe eine gute Erreichbarkeit während der Unterrichtsuntersagung.

Einigkeit herrscht auch bei der Sicht auf verschiedene Aufgabenarten: Nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch ihre Lehrkräfte befinden insbesondere Wiederholungs- und Übungsaufgaben, sowie Anwendungsaufgaben geübter Inhalte und kreative Aufgabenformate als besonders geeignet für das selbständige, digitale Lernen. Schwierigkeiten bereiteten vor allem die Erarbeitung neuer Inhalte sowie deren Anwendung. Auffällig ist zudem die Tatsache, dass der Arbeitsaufwand von allen Beteiligten (Eltern, Schüler- und Lehrerschaft) als erhöht gegenüber dem Regelunterricht wahrgenommen wird.

Ein gemischtes Bild zeigt sich bei der Einschätzung der erbrachten Leistung: Die Mehrheit der Schüler*innen gibt an, sich während der Heimarbeitsphase eher verbessert zu haben. Diese Angabe geht einher mit der Wahrnehmung, mehr Rückmeldungen von der Lehrkraft als im Regelunterricht erhalten zu haben. Rund zwei Drittel der Elternschaft denkt, dass diese Rückmeldungen das Kind zur Wahrnehmung von Fehlern und deren Verbesserung angeregt haben. Der Lehrkörper nimmt zwar ebenfalls verbesserte Leistungen einzelner Schülerinnen oder Schüler im Vergleich zum Regelunterricht wahr, sieht jedoch überwiegend vergrößerte Leistungsrückstände, die es nun gemeinsam aufzuarbeiten gilt.

Weitere Schwierigkeiten sehen die Lehrkräfte vor allem im hohem Erstellungsaufwand digitaler Aufgabenformate, der damit einhergehenden erhöhten Arbeitsbelastung sowie dem stellenweise unzureichenden persönlichen Kontakt zur Schülerschaft aus unterschiedlichen Gründen. Diese wiederum nennt fehlende Motivation als die Hauptschwierigkeit während des „Lernens Zuhause“. Eine weitere Schwierigkeit liegt im zu geringen Grad der Zusammenarbeit mit anderen Schüler*innen sowie der stellenweisen Unübersichtlichkeit gestellter Aufgaben. Auch einige Eltern merken an, dass die Erwartungen der Schule teilweise nicht transparent genug formuliert wurden. Ein zu geringer persönlicher Kontakt zu den Lehrkräften sowie Zeitmangel im Alltag waren weitere Herausforderungen.

Zum Abschluss konnten die Teilnehmer*innen der Umfrage noch Lob und Wünsche formulieren: Hier zeigt sich einmal mehr der Wunsch aller Parteien nach einer noch engeren Zusammenarbeit einerseits und einer Vereinheitlichung von Anforderungen, Arbeitsformaten und (digitalen) Unterrichtszeiten andererseits.

Insgesamt betrachtet zeichnet die Evaluation ein überwiegend positives Bild der Phase des digitalen „Lernens Zuhause“. Gleichwohl zeigt sich, dass dies nur ein Zwischenstand sein kann. Die Basis ist gelegt, jedoch nur die fortwährende Weiterentwicklung von Aufgabenformaten, Lernplattformen und -angeboten sowie die stetige Mitarbeit aller Beteiligten können den Fortbestand dieser positiven Entwicklung sichern.

Allen Umfrageteilnehmer*innen danken wir herzlich. Die Ergebnisse der Umfrage liefern uns für die Organisation zukünftiger Phasen des Distanzlernens hilfreiche Erkenntnisse und Ratschläge.

 

Text: Matthias Karrasch (Arbeitsgruppe Medienbildung)

Bild: Magdalena Stengel

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