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Wer nicht gelegentlich auch einmal kausalwidrige Dinge zu denken vermag,
wird seine Wissenschaft nie um eine neue Idee bereichern können.

Max Planck

Spannende Erfahrungen im MINT-EC-Camp

Ich hatte das Glück, vom Sonntag, den 22.03. bis Samstag, den 28.03. am MINT-EC-Camp „BeING inside“ in Dresden teilzunehmen. Ausgerichtet wurde es von der MINT-EC Stiftung in Zusammenarbeit mit der TU Dresden sowie der Sachsen Energie. Die Idee dahinter war, einen Einblick in den Berufsalltag eines Elektroingenieurs zu erhalten. Möglich gemacht wurde dies anhand eines Arbeitsauftrages durch die Sachsen Energie. Dieser bestand daraus, bis zum Ende der Woche ein Verbrauchertool zu entwickeln, um den besten Stromtarif zu ermitteln. Dies haben wir in Gruppen selbstständig organisiert und erarbeitet.

Nach der Anreise am Sonntag haben wir in der Jugendherberge in der Innenstadt übernachtet, von der aus wir jeden Tag mit der Straßenbahn oder zu Fuß zur Uni aufgebrochen sind.

Nachdem wir am Montagmorgen unsere Aufgabe nach dem alltäglichen Frühstück erhalten haben, sind wir in unserer Gruppe an eine Planung der zu erledigenden Aufgaben gegangen. Bis zum Mittagessen in der Uni-Mensa stand ein grober Plan, was in der Woche erledigt werden musste. Nach dem Mittagessen haben wir mit den ersten, hauptsächlich Recherche-Aufgaben, begonnen. Nach dem Ende des Programms um 17:30 Uhr sind wir, wie jeden Tag, in die Jugendherberge gefahren, um Abendbrot zu essen. Dort haben wir meistens mit ein paar Runden Werwolf oder anderen Kartenspielen den Abend ausklingen lassen. Wobei ein paar Abende in der Neustadt unter Studenten nicht fehlen durften.

Sowohl meine Informatik-Kenntnisse, als auch die einiger anderer waren eher beschränkt. Wir konnten somit eher wenig für die Funktion der Website beitragen. Also haben wir ein detailliertes Modellhaus für die Präsentation am Freitag gebaut. Möglich gemacht hat dies das Budget von 20 Euro pro Gruppe sowie die Räumlichkeiten der Uni-Werkstatt. In dieser konnten wir unser Haus aus Holzbrettern und Pappe bauen und mit Farbe und Elektrik verzieren. So konnten wir den Stromfluss im Haus durch eine LED-Lichterkette symbolisieren, welche wir extra dafür selbstständig zusammen gelötet haben.

Insgesamt haben wir es als Gruppe geschafft, bis Freitag eine fertige Website und ein anschauliches Modell zu entwickeln. Es war eine wertvolle Erfahrung, in das Berufsleben einzutauchen sowie selbstständig an seinem Projekt arbeiten zu können. Wenn man sich für das Arbeiten im Team und den Ingenieurberuf interessiert, kann ich das Erlebnis im Camp definitiv weiterempfehlen

 

Text und Bilder: Falk Linke

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