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Wer nicht gelegentlich auch einmal kausalwidrige Dinge zu denken vermag,
wird seine Wissenschaft nie um eine neue Idee bereichern können.

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Holocaust-Gedenktag am Maxe: Ausstellung der 10d in der Bibliothek, 7d putzt Stolpersteine

Wir, die Klasse 7d, beschäftigen uns schon seit Anfang Januar 2020 mit dem Thema Holocaust, der systematischen Massenvernichtung der Juden durch die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg. Dadurch haben wir erfahren, dass es seit 2005 den Holocaust-Gedenktag gibt, an dem überall auf der Welt der Menschen gedacht werden soll, die den Verbrechen der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen sind. Er fällt jedes Jahr auf den 27. Januar, an diesem Tag wurde 1945 das größte Vernichtungslager der Nazis, Auschwitz-Birkenau, durch die Rote Armee befreit. Nicht nur jüdische Menschen, sondern auch Menschen anderer religiöser Gruppen wie Sinti und Roma,  Menschen mit Behinderungen, Homosexuelle und politische Gegner der Nationalsozialisten wurden in Konzentrationslager gebracht und dort misshandelt und in vielen Fällen auch umgebracht. Da unsere Klasse gern auf diesen Tag aufmerksam machen wollen und etwas tun wollten, sind wir auf ein bedeutsames Projekt gestoßen: Die Stolpersteine.  Für alle Juden, die in der Zeit des Nationalsozialismus deportiert, ermordet, verfolgt oder vertrieben wurden, begann der Künstler Gunter Demnig im Jahr 1992,  sogenannte Stolpersteine anzufertigen und zu verlegen, und zwar  in den Bürgersteig vor den Wohnhäusern, in denen die Menschen zuletzt gewohnt hatten. Sie sollen die vorbeigehenden Menschen an die schlimmen Taten erinnern. So auch in Delmenhorst: Es gibt 37, viele davon in der Innenstadt.  Herr Boese, der Vorsitzende des Freundeskreises der jüdischen Gemeinde hat uns am

Dr. Boese erläutert der 7d die Gedenktafel am Platz der alten Jüdischen Synagoge, die 1938 von der SA zerstört wurde.

vergangenen Freitag willkommen geheißen und uns viel über die Geschichten der jüdischen Gemeinde und deren Mitglieder erzählt. Dann haben wir die Wohnhäuser aufgesucht und zum Gedenken an diese schlimme Zeit  die von Staub und Schmutz bedeckten Messing-Stolpersteine mit Bürsten und Lappen gesäubert. Nachdem die Steine glänzend aussahen, haben wir anschließend auf jeden Stein eine weiße Rose zur Erinnerung an die früheren Mitbürger abgelegt. Vielleicht stolpert ihr ja darüber und gedenkt auch unserer Mitbürger – morgen oder an einem anderen Tag!

Falls ihr mehr über den Gedenktag oder die Stolpersteine wissen wollt, besucht doch die Glaskästen im A-Trakt. Wir stellen dort ab der ersten Pause Fotos und kurze Informationen über den Holocaust – Gedenktag und unsere Putzaktion aus.

Die Klasse 10d hat außerdem  das Konzentrations- und Vernichtungslager  Majdanek in Polen besucht und darüber Berichte geschrieben. Außerdem stellt die Klasse weiterführende Literatur zum Thema Shoa (so nennt die jüdische Bevölkerung den nationalsozialistischen Völkermord an 5,6 bis 6,3 Millionen europäischen Juden) und zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar dort bereit.

 

 

Text: Sophie Duden, 7d/S. Mänz

Bildrechte: Beitragsbild: Sophie Duden, andere Bilder:  S. Mänz

 

Das Beitragsbild zeigt die Stolpersteine, die zum Gedenken an die Familie Samuel verlegt wurden. Nur einige Familienmitglieder konnten sich durch eine Flucht nach England retten, die anderen wurden deportiert und ermordet.

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