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Wer nicht gelegentlich auch einmal kausalwidrige Dinge zu denken vermag,
wird seine Wissenschaft nie um eine neue Idee bereichern können.

Max Planck

Lublin-Austausch am Maxe findet vielstimmigen Abschluss

Mit zwei Konzerten hat der Lublin-Austausch am Maxe einen vielstimmigen Abschluss gefunden: Während am Freitagvormittag Klassen und Kurse dem Konzert im Maxe-Campus lauschen durften, das Schülerinnen und Schülern des Maxe und des Karol-Lipinski-Gymnasiums aus Lublin gegeben haben, stand das Konzert abends in der restlos besetzten Markthalle Delmenhorster Gästen offen. Die Begeisterung des Publikums war spürbar, welches am Ende laut applaudierend eine Zugabe einforderte und mit einem ABBA-Medley belohnt wurde, das Instrumentalisten und der Chor gemeinsam auf die Bühne brachten.

Eine Woche lang waren 20 Schülerinnen und Schüler aus der polnischen Partnerstadt zu Gast, um gemeinsam mit unseren Ensemblemitgliedern für das Konzert zu proben. Das bunte Orchester bestand sowohl aus klassischen Streich- und Blasinstrumenten als auch aus Schlagzeug, E-Gitarre, Bass und einigen Keyboards. Dieser variationsreiche Klang wurde diesmal durch eine Reihe von mehrstimmigen Chor-Stücken ergänzt. Neben Klassikern wie „Creep“ von Radiohead oder „Bad“ von Michael Jackson haben Herr Kreis und Frau Michalsky auch aktuellere Songs arrangiert wie etwa „Feel it still“ von Portugal. The Man. Mit Modern Talkings “Cheri Cheri Lady” studierten die Jugendlichen unter der Leitung von Malik Kerschek (Jg. 13) zudem einen Song aus Deutschland ein, der sowohl hier als auch in Polen sehr bekannt wurde und damit eine gemeinsame Musiktradition aufzeigt.

Neben den intensiven Proben standen Ausflüge mit kulturellem Schwerpunkt auf dem Programm, von einem Konzert der Bremer Philharmoniker bis zu einem Blick hinter die Kulissen des Oldenburgischen Staatstheaters. Daneben verbringen die Jugendlichen Zeit mit ihren Gastfamilien. Der Austausch zwischen dem Musikzweig des Maxe und dem Musikgymnasium in der polnischen Partnerstadt besteht seit mehr als drei Jahrzehnten und wird maßgeblich vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk finanziert.

Text: Erika Labinsky

Fotos: Marco Castiglione

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