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Wer nicht gelegentlich auch einmal kausalwidrige Dinge zu denken vermag,
wird seine Wissenschaft nie um eine neue Idee bereichern können.

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Planet or Plastic?

Planet or Plastic

Die Ausstellung von National Geographic in Oldenburg, die in einer alten Zug-Lagerhalle aufgebaut ist, bietet viele Einblicke in das Thema Plastik und Plastik in unseren Meeren. Rund um die alten Gleise sind an einem Zaun diverse Kunstwerke und Plakate mit dazugehörigen Texten ausgestellt. Der Betrachter, in diesem Fall der Religionskurs von Frau Krawelitzki, kann dort viele Impressionen sammeln. Im anschließenden Gespräch haben wir uns darüber ausgetauscht, was uns aufgefallen ist und was uns am meisten gefallen hat. Uns beiden hat die Darstellung der verschiedenen Lebensweisen von Menschen im Umgang mit Plastik sehr berührt. Außerdem fanden wir das Logo von Planet or Plastic sehr gut umgesetzt, denn der vermeintliche Eisberg ist eigentlich eine Plastiktüte.

Wenn ihr in den Sommerferien Lust und Zeit habt, schaut gerne bei der Ausstellung Planet or Plastic? in Oldenburg vorbei. Sie läuft noch bis zum 28. August 2022.

Text: Bruno Fischer und Sonsee Strauch (9d)

 

Und für alle, die noch etwas mehr über die Ausstellung erfahren möchten, lohnt sich die Lektüre des ausführlichen Berichts von Julia Moldenhauer (9d) und Jaroslav Lepekhin (9a).

Viel Freude beim Lesen!

 

Das Geschäft mit Plastik

Heutzutage ist Plastik aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken: Einwegflaschen, Plastikstrohhalme, Spielwaren, usw. – all das besteht aus dem umweltschädlichen Plastik. Mit 150 Kilogramm Verpackungsmüll, der im Jahr pro Person anfällt, ist Deutschland mit klarem Vorsprung Europameister. Erschreckend, oder?

Doch gerade einmal zwölf Prozent der ursprünglichen Plastikmenge wird wiederverwendet. Der Rest wird ins Ausland, vor allem in Entwicklungsländer, verschifft oder endet in der Verbrennung. Die teilweise hochgiftigen Rückstände landen in Schachtanlagen tief im Erdboden. Und an der Oberfläche, auf Äckern, Weiden und Wiesen liegt noch viel mehr Kunststoff. Mikroplastik im Boden ist mindestens ein genauso großes Problem wie im Meer.

Genau diesen dramatischen Zustand, den wir gerade auf unserer Welt erleben, verdeutlicht die Ausstellung „Planet or Plastic?“ mit vielen imposanten und z.T. erschreckenden Bildern. Auf den nachfolgenden Fotos könnt Ihr sehen, wieviel Plastik im Handel zu finden ist:

 

Obwohl Plastikmüll auf der ganzen Welt ein großes Problem darstellt, ist seine Wiederverwertung für Menschen in manchen Entwicklungsländern ein Segen und gibt ihnen einen Hoffnungsschimmer. Auf dem nachfolgenden Bild sieht man eine Familie aus Bangladesch, die Etiketten von Plastikflaschen entfernt und sie nach grünen und durchsichtigen Exemplaren sortiert. Diese Plastikflaschen können sie später an Schrotthändler verkaufen. Ihr Gehalt liegt bei etwa 100 US-Dollar pro Monat. Extrem wenig im Vergleich zu den Löhnen in Deutschland. Durch die imposanten Bilder wird dem Besucher der Ausstellung die Lage greifbar gemacht und deutlich vor Augen geführt.

 

Kunst aus Plastik?

 

Die Bilder sehen aus wie künstliche Kompositionen, was meint ihr? Auf jeden Fall bekommt man beim ersten Hinschauen diesen Eindruck. Wenn man die Schnappschüsse etwas genauer betrachtet, wird einem schnell klar, dass es sich um Unmengen an Plastikmüll in seinen unterschiedlichsten Formen handelt. Der Plastikmüll in den Meeren ähnelt zum Teil sogar Meerestieren. Mit den Bildern soll das Bewusstsein der Menschen über das Ausmaß der Meeresverschmutzung geschaffen werden.

 

Tiere und Plastik

Der nächste Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf einem weiteren, wesentlichen Teil unserer Umwelt, den Tieren. Denn wer wird so unmittelbar vom Plastik beeinflusst wie die tierischen Bewohner unserer Meere?! In diesem Bereich hat die Ausstellung einiges zu bieten. Durch reale Bilder vermittelt sie einen guten und zugleich erschreckenden Einblick in die Thematik, weckt Emotionen und regt zum Nachdenken an. Anhand der Erkenntnis, dass Tiere Plastik nicht erkennen können und mit natürlichen Ressourcen ihres Lebensraumes verwechseln, wird ihre Lage ziemlich deutlich. Bedenklich ist, dass viele Arten den Plastikmüll bereits für ihren Lebensraum halten und sich an diesen gewöhnt haben. So kommt es dazu, dass Tiere den Müll für Nahrung halten, sich in dem Müll verfangen oder sich schwerwiegend daran verletzen. Was oftmals nicht bedacht wird, ist, dass auch der Mensch durch seinen Fischkonsum indirekt Plastik aufnimmt, was zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Der Ernst der Lage wird hier sehr deutlich vor Augen geführt und regt zum Nachdenken an. Besonders gut veranschaulicht wird es an Beispielen, wie einem Seepferdchen, welches sich an ein Wattestäbchen klammert, was es im natürlichen Lebensraum an Seegras tun würde, welches durch die aktuelle Vermüllung nicht mehr zu erreichen oder schon abgestorben ist, einer Krabbe, die statt einer Muschel, einen Plastikverschluss als Panzer nimmt oder einer Schildkröte, welche sich in einem riesigen Netz verfangen hat.

 

Wie wir in unserem Alltag auf Plastik verzichten können

Sich auf ein plastikfreies Leben umzustellen ist und bleibt eine Herausforderung. Die wenigsten wollen aus ihrer Komfortzone herauskommen, um aktiv etwas gegen die Umweltverschmutzung zu tun. Viele wissen gar nicht, wo sie ansetzen sollen. Doch wir haben praktische Tipps für euch, die euch in eurem Alltag helfen werden, ganz einfach auf Plastik zu verzichten:

 

Und hier noch ein paar Ausstellung Highlights von Lea Baechler und Leona Münster (9a):

Im Hintergrund sieht man verschiedene Figuren, die von Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines Wettbewerb aus gesammelten Plastik kreiert wurden. Uns haben sie sehr berührt, da man an ihnen merkt, wie viel Müll sich ansammeln kann.

 

 

 

Dieses eindrucksvolle Bild hat uns dazu angeregt, sich dafür einzusetzen, dass weniger Plastik hergestellt und gekauft wird.

 

 

 

 

 

Auf diesem Foto erkennt man anhand der grünen Einfärbung, wieviel Mikroplastik sich in einem Wasserfloh, der unter einem Mikroskop liegt, befindet.  Auch das muss uns Sorgen machen, denn wir nehmen jeden Tag durch Lebensmittel wie Fleisch oder Fisch Mikroplastik zu uns, und zwar die Menge einer Bankkarte – pro Monat! Auch das muss selbstverständlich verhindert werden.

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