Maxe Schülerinnen und Schüler beim Erasmus+ Projekttreffen in Polen
Dass in Polen Gastfreundschaft großgeschrieben wird, haben wir direkt bei der Ankunft erfahren: Herzliche Umarmungen der Gastfamilien am Bahnhof, ein Willkommensgruß auf Deutsch im Vorgarten, ein extra vorbereitetes typisch polnisches Abendessen, liebevoll hergerichtete Zimmer, Begrüßungsgeschenke, und vieles mehr erwartete uns, als wir zu später Stunde müde, aber auch voller Vorfreude in Rzeszów ankamen. Die Gastfamilien machten es unseren Schülerinnen und Schüler von Beginn an leicht, sich zu Hause zu fühlen.
Aufgeregt und neugierig brachen wir am nächsten Morgen in die Schule auf. Dort lernten wir die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aus Italien, Lettland
, Polen, Portugal und Rumänien kennen, mit denen wir die Woche über gemeinsam zum Thema KI gearbeitet haben. Ein besonderes Highlight erwartete uns gleich bei der Begrüßung: Der Music Club der Schule hatte für jede Delegation einen Song aus ihrem Heimatland vorbereitet. Wir haben uns sehr über den musikalischen Gruß „Wie schön du bist“ von Sarah Connor gefreut, die nicht nur Deutsche ist, sondern sogar Schülerin des Maxe war. Ein herzlicher Dank an Kellys Austauschpartnerin Aleksandra, die den Song wunderbar gesungen hat.

Nach der Begrüßung hieß es: Let’s do IT!: Mission 1-3 needed to be completed. Im Laufe der Woche galt es, in internationalen Gruppen ein weiteres Level der Escaperäume zu erstellen, die uns schon seit dem ersten Treffen in Portugal im November 2025 begleiten. Dort wurde der Grundstein für die weiteren Meetings in unseren Partnerschulen gelegt. Dieses Mal standen „heroes“, berühmte Persönlichkeiten aus Polen, die über die Grenzen des Geburtslandes hinaus bekannt sind, auf dem Programm. Folglich war die Mission, jeweils einen „hero“ im nächsten Level der Escaperooms einzubauen. In den deutschen Escaperoom wurde Marie Curie integriert, die – was viele gar nicht wissen – nicht nur die erste weibliche Nobelpreisträgerin, sondern auch gebürtige Polin w
ar.
Aber natürlich wurde nicht nur gearbeitet, sondern auch bei Ausflügen nach Krakau und zum Schloss Łańcut polnische Kultur und Geschichte kennengelernt sowie im Podkarpackie Centrum Nauki Łukasiewicz und im Urban Lab unser Wissen im Bereich Science erweitert. Eine gute Mischung aus Arbeit und Freizeit. Dazu haben auch die Gastfamilien mit traditionellem Essen, Ausflügen, Spieleabenden und vielem mehr beitragen.
Und so verging die Woche wie im Flug: Schon war es Zeit, von den neuen Freunden Abschied zu nehmen. Auf der Abschiedsparty hatten alle viel Spaß – vor allem das Belgijkatanzen, angeleitet durch unsere Gastgeber, war der krönende Abschluss einer sehr gelungenen Woche.
Wir danken den polnischen Gastgebern, aber auch den Schülerinnen und Schülern der anderen Delegationen sowie der Europäischen Union, die es uns durch die Förderung im Rahmen von Erasmus+ ermöglicht hat, kostenfrei zu reisen, für eine Woche voller unvergesslicher Momente. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Rzeszów, Delmenhorst oder sonst irgendwo in Europa, ganz besonders aber auf das nächstes Projekttreffen im Dezember in Deva (Rumänien).
Text: Mareike Hoyer, Judith Krawelitzki
Fotos: Judith Krawelitzki, Elisa Eggers




