Informationen zum Fach LATEIN

wikipedia.org
Lingua latina ist die Sprache der alten Römer, heute sagen wir dazu: Latein. Während der Antike war das römische Herrschaftsgebiet über Europa, Asien und Afrika verteilt.
In diesem riesigen Imperium Romanum sprachen die Menschen Lateinisch. Heute wird sie oft als “tote” Sprache bezeichnet. Aber es gibt zum Beispiel bei Radio Bremen die Nuntii Latini, also aktuelle Nachrichten auf Latein – zu finden unter ![]()
Fazit: Heutzutage ist Latein als reine Reflexionssprache zu verstehen. Das bedeutet, dass die Beschäftigung mit Latein uns dabei hilft, unsere eigene Sprache besser zu verstehen.
Im Lateinunterricht übersetzen wir lateinische Texte, zunächst im Lehrbuch, später – ab Klasse 9 – Originaltexte römischer Autoren, z.B. Caesar, Plinius, Hygin, Cicero, Ovid. Dafür vermitteln wir die notwendigen grammatikalischen Voraussetzungen. Das Übersetzen und Interpretieren dieser Texte ist die Hauptaufgabe der Schülerinnen und Schüler.
Das Fach Latein vermittelt durch den intensiven Umgang mit der deutschen Sprache auch schwierige grammatikalische Phänomene. Dabei fordert und fördert das Übersetzen lateinischer Texte ins Deutsche die Grammatikkenntnisse, das Sprachgefühl, das Textverständnis und erweitert den eigenen Wortschatz durch das intensive Ringen um eine sprachlich angemessene Übersetzung.
Vor allem in den Sachfächern, in denen häufig Texte die Informationsgrundlage darstellen (z.B. Geschichte, Politik, Biologie, …) wird ein hohes Abstraktionsniveau bei der Arbeit mit Texten vorausgesetzt. Eine intensive sprachliche und/oder grammatikalische Besprechung von schriftlichen Quellen und/oder Darstellungen kann in diesen Fächern nicht geleistet werden.
Lateinschülerinnen und –schüler profitieren folglich nicht nur im Fach Deutsch von Latein als Reflektionssprache, sondern auch in den oben genannten Sachfächern.
Im Lateinunterricht erfahren wir Interessantes über Menschen, die vor rund 2000 Jahren gelebt haben.

Klett-Verlag
Unser Lehrwerk für Latein als zweite Fremdsprache heißt “Pontes“. Dies heißt auf Deutsch “Brücken”. Also baut das Buch Brücken von heute in die Antike.
“Pontes” bietet einen gelungenen Aufbau der lateinischen Grammatik, informative Sachtexte, angemessene Übersetzungstexte, sehr anschauliches Zusatzmaterial, sehr große Auswahl an differenzierendem Übungsmaterial sowie Links zu “Erklärvideos” und vieles mehr. Begleitend eingesetzt wird der Grammatikband. Am Maxe haben wir Vokabellisten ab Lectio 6 eingeführt, um nicht nur die neuen, sondern auch die bereits bekannten Vokabeln regelmäßig zu wiederholen. Außerdem haben wir zu einzelnen Lectiones Wochenpläne entwickelt. Auch nutzen wir die digital zur Verfügung stehenden Analysebogen.
Über die genauen Rahmenbedingungen für die Vergabe der verschiedenen Latina informiert hier die Seite des Niedersächsischen Altphilologenverbandes (NAV).
U
nsere Fachgruppe besteht aus vier Kolleginnen (Frau Dölle, Frau Hoyer, Frau Dr. Krawelitzki und Frau Pietyra) und zwei Kollegen (Herr Dr. Müller, Herr Voigt). Die Fachgruppe wird geleitet von Irene Dölle.
Seit dem Schuljahr 2018/19 gibt es am Maxe die Möglichkeit Latein als dritte Fremdsprache zu erlernen. Dabei wird das Fach zweistündig unterrichtet. Momentan benutzen wir das Lehrwerk “prima.kompakt”.
Latein ist am Maxe seit Jahren ein sehr bewährtes Abiturfach, sowohl auf e-Niveau (LK), als auch auf g-Niveau (PK). Das in den Jahren davor erarbeitete Fundament an Textsicherheit befähigt LateinschülerInnen in besonderem Maße dazu, Latein als Prüfungsfach zu wählen. Denn die Auswahl der Operatoren ist im niedersächsischen Abitur sehr verlässlich.
Jedes Jahr, kurz vor den Sommerferien, begeben sich alle Lateinschülerinnen und -schüler des Jahrgangs 8 auf eine fünftägige Exkursion ins römische Germanien. Mit ihren Lehrkräften erkunden sie Spuren der Römer in der ältesten Stadt Deutschlands, in Trier, sowie in der Umgebung, z.B. in der Villa Borg. Trier bietet vielfältige Möglichkeiten, die römische Kultur zu erleben. Neben den Besichtigungen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten kommt der Spaß in der sehr gut ausgestatteten Jugendherberge, direkt an der Mosel gelegem, nicht zu kurz. .
Die Römer beeinflussten während ihrer Herrschaftszeit seit Kaiser Augustus (27 v.-14 n. Chr.) weite Teile des antiken Germaniens, vor allem bis zum Rhein. Der Limes grenzte dabei die römisch beeinflussten Gebiete von den germanischen ab.
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