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Maxe Nikolaus

Liebe Viertklässlerinnen und Viertklässler,

heute ist ein besonderer Tag, der 6. Dezember – Nikolaus! Kein geringerer als ich, der Nikolaus selbst, hat sich deshalb dazu entschlossen, euch zu schreiben.

Nicht einfach so, das „Maxe“, das Gymnasium an der Max-Planck-Straße, bat mich darum. Ich habe sofort zugesagt, das Maxe ist nämlich eine Europaschule, und da ich selbst Europa ziemlich gut kenne, war es ja klar, dass ich die nicht im Stich lasse.

Was das heißt, Europaschule? Gute Frage: Das heißt, diese Schule setzt sich besonders für Europa (das ist der Kontinent, in dem auch Deutschland liegt, neben 46 anderen Ländern!) ein, zum Beispiel, indem sie die Geschichte Europas erzählt. Das passiert im Unterricht oder eben jetzt durch eine Berühmtheit der europäischen Geschichte, nämlich…ganz richtig, mich selbst! Wer jetzt behaupten mag, ich sei eingebildet, dem kann ich nur zustimmen! Ich kann mir eine Menge darauf einbilden, dass ich in ganz Europa bekannt bin, und das, obwohl ich a) schon vor sehr langer Zeit gelebt habe und b) ich zwar zum Christentum gehöre, aber ich immer wieder höre, dass mich Kinder in ganz Europa, sogar auf der ganzen Welt kennen, also auch jüdische, buddhistische und muslimische Kinder.

In der Türkei habe ich sogar einen eigenen Namen, nämlich Noel Baba! Das Schönste ist: Alle freuen sich, mich zu sehen und bestaunen mein schickes Outfit (so sagt ihr Kinder heutzutage, glaub ich…). Besonders meine Mitra und den Bischofsstab mit der Krümme, der meine Verantwortung und Fürsorge symbolisiert, finden viele richtig cool. Natürlich habe ich auch ein kleines Geschenk für jedes Kind, das liegt in meiner Natur, ich meine damit, ich kann gar nicht anders!

Du willst genauer wissen, was ich damit meine? Na gut, dann komme ich endlich zu mir und meiner Geschichte, die in Europa, im so genannten „Alten Europa“ beginnt. Ich wurde zwischen 270 und 286 geboren (jaaa, erwischt, ich musste das jetzt selbst bei Wikipedia nachgucken, es ist echt lange her! Wer Lust hat, kann ja mal ausrechnen, vor wie vielen Jahren das war und mir schreiben: Nikolaus@maxe-del.de.

Damals hatten wir auch keine Reisepässe oder Geburtsurkunden, deshalb auch die, ähm, etwas großzügige Angabe…). Aber ich schweife ab: Mein Geburtsort, aufgepasst, wenn ihr etwas gewinnen wollt, heißt Patara. Sie lag dort, wo einige von euch vielleicht schon einmal Urlaub gemacht haben oder Verwandte und Freundinnen und Freunde haben: in der Nähe von Antalya in der Türkei! Mit 19 wurde ich von meinem Onkel zum Priester geweiht und arbeitete fortan in einem Kloster, bevor ich dann Bischof in Myra wurde, einer Stadt, die ganz in der Nähe lag und auch nicht mehr existiert. Als meine Eltern an einer schlimmen Krankheit, der Pest, starben, erbte ich ihr gesamtes Vermögen.

Ja, und dann machte ich das, wofür ich noch heute berühmt bin, und warum ich sage, ich kann nicht anders: Ich verteilte schon als junger Mensch meinen Reichtum an Arme und Menschen in Not. Das konnten auch Äpfel und Nüsse sein, zu meiner Zeit gab es nicht so viele Supermärkte. Das ist der Grund, warum ihr sie auch auf eurem Gabenteller findet. Nennt mich altmodisch, aber ich finde immer noch, dass das eine tolle und gesunde Abwechslung zu dem Schokokram ist . Manchmal musste ich meine Gaben heimlich verteilen. Dazu warf ich diese Geschenke dann heimlich durch den Kamin in aufgehängte Socken, so erzählt man sich heute. So kommt es, dass auch heute in einigen Ländern Socken mit Namen an den Kamin oder an Türen gehängt werden und die Kinder diese nicht aus den Augen lassen, hehe.

Meine Großzügigkeit und Nächstenliebe fanden einige Menschen der Kirche so toll und eine Erinnerung an mich wert, dass ich heiliggesprochen wurde. Tja, was soll ich sagen? Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert! Denn noch heute bin ich es, der auch nach seinem offiziellen Tod am 6. Dezember sein Hab und Gut mit den Kindern teilt, die Geschichte kennt ihr – auch wenn ihr selbst vielleicht nicht Nikolaus feiert, sondern andere Festtage wie Bayram, Oseibo oder Chanukka.

Eure Lehrerinnen und Lehrer wollen euch bestimmt schon einige Zeit den Brief wegnehmen, denn: Antalya liegt gar nicht in Europa, sondern in Asien! Warum finde ich also, dass ich echter Europäer bin?

Nun, dafür gibt es drei Gründe:
1) Meine letzte Ruhe fand ich in Italien, das eindeutig in Europa liegt.
2) Neben der Tatsache, dass die Türkei als „Brücke zwischen Europa und Asien“ bekannt ist, da das Land sich über beide Kontinente erstreckt, fühle ich mich einfach überall zu Hause, wo Kinder auf mich warten.
3) Und tatsächlich wird der Nikolaustag in Europa am häufigsten gefeiert. So, jetzt wisst ihr Bescheid und vor allem eine ganze Menge über mich. Gern würde ich wissen, was ihr über meine Gründe denkt. Haben sie euch überzeugt?

Bin ich eurer Meinung nach ein echter Europäer? Vielleicht habt ihr noch ganz andere Ideen! Ihr könnt mir auch gern schreiben, ob ihr zu Hause Nikolaus feiert oder ein ganz anderes Fest mit eurer Familie zu Ehren einer anderen heiligen Person zum Beispiel. Ich bin ganz neugierig und lerne gern etwas über andere Feste. Wer dazu keine Zeit hat (Lust hättet ihr bestimmt alle…!), der möchte vielleicht trotzdem beim Maxe-Gewinnspiel mitmachen. Ich sage euch, es lohnt sich. Die Gewinnerin, der Gewinner, das Gewinnerteam oder die Gewinnerklasse wird noch vor Weihnachten überrascht mit einem tollen weihnachtlich-europäischen Preis!

Hier kommen die drei Preisfragen. Wenn ihr unsicher seid, lest noch einmal im Text. Für eine Frage braucht ihr vielleicht auch ein Lexikon, Erwachsene, die sich mit mir auskennen oder eine Suchmaschine.

A) Was bitte ist eine Mitra? (Eindeutige Zeichnungen sind ebenfalls erlaubt!)

B) Wo wurde ich geboren und warum kannst du mich dort nicht mehr besuchen? (mehrere Antwortmöglichkeiten 😉 )

C) Wann ist mein offizieller Todestag?

 

Die Antwort sendet ihr bitte an Nikolaus@maxe-del.de bis zum 12.Dezember 2021.
Ich bin gespannt und freue mich auf eure E-Mails. Bleibt gesund und froh und munter!
Viele Grüße vom Nikolaus und dem ganzen Maxe-Team

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