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MUSIKPROFIL

… ab Klasse 5 

Seit dem 1. August 1992 bietet das MPG seinen Schülerinnen und Schülern ein besonderes musikalisches Bildungsangebot. Dieser Musikzweig galt als besonderer Bildungsgang, der bislang in Niedersachsen nur Schulen zuerkannt wurde, die ein tragfähiges Konzept entwickelt hatten, das dem Nds. Kultusministerium zur Genehmigung vorgelegt werden musste.

Seit der Schulgesetznovelle des Schuljahres 2004/05 ist an die Stelle des traditionellen Musikzweiges ein Musikprofil getreten – eine neue Bezeichnung, aber für das MPG setzt sich das bewährte Konzept des erweiterten Musikunterrichts mit einem hohen musikpraktischen Anteil fort.
Die Musikpraxis am MPG besitzt somit eine lange Tradition, wovon die Ausgestaltung unseres Musikprofils profitiert.
Die im Jahrgang 5 eingerichtete Musikklasse richtet sich an musikinteressierte Schülerinnen und Schüler, die bereits Instrumentalerfahrung mitbringen oder überlegen, ein Instrument zu erlernen. In diesem Jahrgang ist der Musikunterricht noch zweistündig.

Ab Klasse 6 beginnt der erweiterte Musikunterricht im Rahmen des Musikprofils mit jeweils 4 WST pro Schuljahr (s. „Stundentafeln) und dauert bis Klasse 10.
In dieser Zeit bilden die Schülerinnen und Schüler ein Klassenorchester, das fünf Jahre lang – von Klasse 6 bis Klasse 10 – gemeinsam musiziert.
Dieses gemeinsame Ensemblespiel über fünf Jahre lang leistet einen besonderen Beitrag, frühkindliche musikalische Neigungen und Fähigkeiten zu fördern und zu fordern. Somit ist das Musikprofil am MPG bereits in seiner konzeptionellen Ausgestaltung ein besonderes gymnasiales Bildungsangebot, das durch zahlreiche Arbeitsgemeinschaften wie Chor, Orchester, Combo, Musiktheater und Interessengemeinschaften, die der individuellen Förderung besonderer musikalischer Begabungen dienen, gestützt wird.

Welche Anforderungen stellt das Musikprofil an Schülerinnen und Schüler?

Von den Schülerinnen und Schülern, die sich für eine Musikprofilklasse entscheiden, wird erwartet, dass sie ein Musikinstrument spielen oder bereit sind, eines zu erlernen. Von Vorteil ist, wenn bereits instrumentale Erfahrungen vorliegen. Verpflichtend ist für jeden, der die Musikklasse besucht, dass er ein Instrument spielt und sich in seinem Instrument außerunterrichtlich weiter übt.

Da das MPG keinen instrumentalen Einzelunterricht anbieten kann, ist es erforderlich, dass dieser Instrumentalunterricht entweder durch Privatlehrkräfte oder an einer Musikschule wahrgenommen wird. Aufgrund der engen Kooperation des MPG mit der Musikschule Delmenhorst (MSD) besteht die Möglichkeit persönlicher Beratung und Begleitung der Instrumentalausbildung.

Die Schülerinnen und Schüler, die sich für das Musikprofil am MPG entscheiden, sollten also motiviert sein, fünf Jahre ihrer Schulzeit mit einem deutlichen Schwerpunkt in Musik zu erleben. Sie sollten aber auch in der Lage sein, neben ihren sonstigen Schulverpflichtungen die zusätzliche Zeit aufzubringen, die das tägliche Üben eines Musikinstruments erfordert.

Wie wird im Musikprofil gearbeitet?

Es gehört zum Konzept des Musikprofils am MPG, dass Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Instrumenten und Instrumentalerfahrungen in einer Musikprofilklasse zusammentreffen. Niemand muss befürchten, dass sich hier (nur) junge Hochleistungsmusiker versammeln. Alle Schülerinnen und Schüler werden – ungeachtet ihrer unterschiedlichen Musikerfahrung – im Klassenensemble nach ihren Möglichkeiten beteiligt. Die Musikpraxis besitzt in der Musikprofilklasse eine besondere Bedeutung: Das gemeinsame Musizieren im Klassenensemble fördert und stärkt das Musikverständnis, wovon die musiktheoretische Ausbildung vergleichbar profitiert wie die musikpraktische Leistungsentwicklung.

Das Musikprofil am MPG beginnt im Jahrgang 6 in einer Klasse mit erhöhter Stundenzahl im Fach Musik. Zielsetzung dieser Ausgestaltung des Musikunterrichts ist die frühkindliche Förderung musischer Fähigkeiten.
Der Unterricht im Fach Musik erhält deshalb in den Jahrgängen 6 – 10 eine besondere Ausprägung, die sich in einer erhöhten Stundenzahl (4WST) im Fach Musik abbildet.
Darüber hinaus nehmen Musikschülerinnen und -schülern häufig an einer der zahlreichen Musik-Arbeitsgemeinschaften teil und / oder nutzen das Angebot einer Interessengemeinschaft.

Worin liegen die besonderen Vorteile des Musikprofils?

Der Unterricht in einer Musikklasse leistet einen beachtlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung eines jungen Menschen:

  • Gemeinsames Musizieren fördert in besonderer Weise das Hören. Und durch das Hören wird ein großer Anteil des Lernstoffes auch in den anderen Fächern aufgenommen.
  • Das Erlernen eines Instruments erfordert Geduld und Ausdauer. Wer lernt, sich in Geduld und Ausdauer zu üben, wird vor schwierigen Fragen nicht so schnell aufgeben.
  • Gemeinsames Musizieren gelingt nur, wenn alle Schülerinnen und Schüler ihren Part beherrschen. Es wird immer wieder deutlich, dass Freude und Erfolg aus der Zusammenarbeit erwachsen. Die Arbeit im Musikprofil ist eine besondere, intensive Form des sozialen Lernens, wovon auch die Klassengemeinschaft und das gemeinsame Lernen in anderen Fächern profitieren.

In jedem Jahrgang von Klasse 5-9 steht für die Musikschüler/innen ein Kooperationsprojekt mit den Bremer Philharmonikern auf dem Stundenplan:

  • Im Jahrgang 5 wird ein Besuch der Musikwerkstatt Bremen bei den Bremer Philharmonikern angeboten. In diesem Musikworkshop erhalten die Schüler/innen die Möglichkeit, alle gängigen Musikinstrumente eines Sinfonieorchesters unter fachkundiger Anleitung von Musikern selber auszuprobieren.
  • Im Jahrgang 6 steht das Projekt „Creative Kids“ in Zusammenarbeit mit der Bremer Shakespeare Company in einer auf das MPG zugeschnittenen Version auf dem Programm. Durch einen vorbereiteten Opernbesuch im Theater Bremen und einen Besuch der Bremer Shakespeare Company werden die Schüler/innen in die musikalische Gattung „Oper“ unter dem Stichwort „Emotionen musikalisch und szenisch darstellen“ eingeführt.
  • Im Jahrgang 7 ist ein in der Schule vorbereiteter Besuch einer Konzertorchesterprobe in den Räumlichkeiten der Bremer Philharmoniker mit Ensemble-Mitgliedern geplant.
  • Im Jahrgang 8 soll eine Begegnung der Schüler/innen mit Kammermusik erfolgen. Geplant ist, dass die Solisten des Kammermusikensembles gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ein Konzertstück aufführen.
  • Im Jahrgang 9 ist ein neues Projekt geplant. Im letzten Schuljahr gestalteten Schüler/innen gemeinsam mit den Bremer Philharmonikern ein Konzert: Sie übernahmen hierbei die Moderation des Konzerts „Philsagend“ in Absprache mit dem Generalmusikdirektor Herrn Poschner.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Förderung musischer Fähigkeiten sich auch auf das Lernverhalt in anderen Fächern positiv auswirkt: Konzentration, Ausdauer, Rücksichtnahme und Selbstdisziplin werden hierdurch gefördert.

Schülerinnen und Schüler, die eine Musikklasse am MPG besuchten, haben weder in der gymnasialen Ober­stufe noch bei einem Schulwechsel Probleme gezeigt. Im Gegenteil, viele von ihnen haben mit gutem Erfolg ihre Schulzeit gemeistert.

Schülerinnen und Schüler des bisherigen Musikzweiges wählten in der Oberstufe auch Musik als Kurs auf erhöhtem Niveau (früher: Leistungsfach). Viele Schülerinnen und Schüler, die in der Sekundarstufe I ein Mu­sikprofil besuchen, wählen jedoch auch andere Prüfungsfächer und sind erfolgreich im Abitur.

Erfahrung und Tradition des Musikzweiges bzw. des Musikprofils am MPG bestätigen, dass es sich hierbei um einen Unterricht handelt, von dem die Schülerinnen und Schüler persönlich profitieren. Und deshalb setzen wir am MPG diese Tradition im Musikprofil auch weiterhin fort.