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Wer nicht gelegentlich auch einmal kausalwidrige Dinge zu denken vermag,
wird seine Wissenschaft nie um eine neue Idee bereichern können.

Max Planck

Besuch des Abgeordneten des Europa-Parlaments Matthias Groote

  1. November 2015

Seit 2007 besucht der Abgeordnete des Europa-Parlaments Matthias Groote regelmäßig in jedem Jahr unsere Schule

Matthias Groote lobt zu Beginn der Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 10 die Zielsetzungen des Max-Planck-Gymnasiums, im Rahmen seines Erasmus+-Projekts „Books and MORE“ den Einsatz digitaler Medien in der Schule zu verstärken und die Lese- und Fremdsprachenkompetenzen zu fördern.

Aus der Arbeit im EU-Parlament berichtet Herr Groote viele interessante Details:

Kulturelle Unterschiede zwischen Nord- und Südeuropäern seien in der täglichen Parlamentsarbeit spürbar und führten häufig zu Diskussionen. Auch gebe es viele Probleme, die die EU im Angesicht des islamistischen Terrorismus zu bearbeiten habe. Es müsse dringend Geld in die Entwicklungshilfe für die Flüchtlinge vor Ort fließen. Niemand verlasse seine Heimat einfach so. Der Schlüssel sei vor allem die Bildung der Kinder.

Die Weltklimakonferenz in Paris, an der Matthias Groote als stellvertretender Konferenzleiter für das EU-Parlament teilnimmt, sei von herausragender Bedeutung. Der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Fluchtbewegungen sei klar, eine Klimaerwärmung von 1,5 Grad bedeute 200 Millionen Klimaflüchtlinge. In diesem Zusammenhang fordert Groote auch die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchnungsausschusses im EU-Parlament zum VW-Abgasskandal, kritisiert die mangelhafte Informationspolitik der EU-Kommission und die zu enge Verbindung der deutschen Regierung mit der Autoindustrie. Eine andere Unternehmenskultur, die die Bindung an Recht und Gesetz wieder in den Vordergrund stelle, müsse die Folge sein. Der Feinstaub in den Städten steige statt zu sinken. Matthias Groote mahnt die Erhöhung von Geldern für Länder an, die besonders vom Klimawandel betroffen sind. Indien blocke vor allem die angestrebte Klimapolitik. China führe 2017 ein schärferes Emissionshandelssystem als die EU ein. Die Konferenz in Paris sei die letzte Chance: Der Vertrag zwischen 193 Staaten müsse klappen! „Wir sind zum Erfolg verdammt“!

Die Fragen der Schüler beziehen sich u.a. auf TTIP. Matthias Groote ist der Ansicht, dass das transatlantische Freihandelsabkommen nicht beschlossen werde. In der Handelspolitik mit Afrika müsse dringend umgesteuert werden, um die afrikanischen Märkte zu stärken.

Auf die Frage nach der momentanen Zusammenarbeit der EU-Staaten äußert sich Matthias Groote kritisch: „Schönwetter-Union“. Groote zeigt sich besorgt über die momentane politische Lage in Polen und zieht Vergleiche mit Ungarn, wo die Regierung massiv gegen Kritiker vorgehe. Er bezeichnet sich als „glühenden Europäer“. Aber: ,,Ich kann meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass die EU so, wie sie ist, in der Zukunft noch so fortbesteht. Aber ich kämpfe jeden Tag dafür.“ Frau Fitsch-Saucke fordert die Schülerinnen und Schüler auf, den Kontakt zu Altersgenossen in Ungarn trotz des nicht mehr stattfindenden Austauschs mit der ehemaligen Partnerschule in Miscolc nicht abreißen zu lassen. Auf den IS-Terror angesprochen, lehnt Groote die Bezeichnung „Krieg gegen den Terror“ ab, er sehe die Gefahr einer Aufwertung des IS. Andererseits seien Verhandlungen mit dem IS nicht möglich, so dass das momentane militärische Vorgehen unausweichlich sei.

Eine kleine Gruppe von Schülerinnen und Schülern diskutiert nach dem Ende der Veranstaltung noch engagiert weiter mit Matthias Groote.

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